Gruppensprung - Foto Jörg Bauser
Beste Sichtweiten - Foto Jörg Bauser
Rock Islands

Auf der Weltkarte finden Sie die tropische Inselwelt von Palau rund 1000 km östlich der Philippinen, mitten im Pazifik. Die Rock Islands sind sicher das Auffallendste in Palau und erheben sich, von Bäumen, Sträuchern und Lianen bedeckt, aus dem smaragdgrünen Meer. Die Inselgruppe der föderierten Staaten Mikronesiens liegen weiter verstreut als die anderen Pazifikinseln. Das Hochland von Yap ist mit Wiesen und Gebüsch bedeckt. Die Lagune von Chuuk (Truk) wird von einem der größten Riffe der Welt umgeben.

Tauchkreuzfahrten Mikronesien



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Sun 06.08.17-13.08.17 (7) RockIslandsAggressor Best of Palau 1 3,202.00 €    More Further
Sun 06.08.17-13.08.17 (7) Palau Aggressor II Best of Palau 1 2,401.00 €    More Further
Sun 13.08.17-20.08.17 (7) Palau Aggressor II Best of Palau 1 3,202.00 €    More Further
Wed 16.08.17-23.08.17 (7) Ocean Hunter III Palau - Peleliu 16 3,355.00 €    More Further
Sun 20.08.17-27.08.17 (7) Palau Aggressor II Best of Palau 1 3,202.00 €    More Further
Tue 22.08.17-29.08.17 (7) Ocean Hunter I Koror - Peleliu 6 3,451.00 €    More Further
Thu 24.08.17-31.08.17 (7) Ocean Hunter III Palau - Peleliu 16 3,355.00 €    More Further
Sun 27.08.17-03.09.17 (7) Palau Aggressor II Best of Palau 1 3,202.00 €    More Further
Sat 02.09.17-09.09.17 (7) Ocean Hunter III Palau - Peleliu 16 3,355.00 €    More Further
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Truk / Chuuk Inseln

Truk, Februar 1944. Die große geschützte Lagune ist ein idealer natürlicher Hafen für Japans größte Marineflotte Auf ihrem Vormarsch greifen die Amerikaner die Flotte an. In der „Operation Hailstone“ wurde die Flotte durch Luftangriffe von 450 US-Fliegern fast vollständig zerstört. Es liegen vermutlich mehr als 60 Schiffswracks und 220.000 Tonnen Fracht in der Lagune, Wissenschaftler haben 41 Schiffe und verschiene Flugzeuge entdeckt. Die Wracks sind ein offizielles Unterwasser-Museum. Sie sind inzwischen schön bewachsene, künstliche Riffe. Im Inneren gibt es noch viele kleine Utensilien zu bewundern (Tauchguides achten darauf, dass niemand etwas mitnimmt). Alle Wracks befinden sich in der großen Lagune von Truk und liegen, von einigen Ausnahmen abgesehen, in Tiefen von 15

Tauchen: Die gesunkenen Schiffe machen Truk zu einem Gebiet mit den schönsten Korallenriffen in Mikronesien, mit Weich- und Hartkorallen und den dazugehörenden Fischarten. Es wurden Tender und Frachtschiffe, U-Boot-Abfangschiffe, ein U-Boot und ein Zerstörer entdeckt. Die Sicht ist fast immer gut, es gibt kaum Strömungen, die Tauchgänge jedoch sind meist tief, daher ist das Gebiet auch nur für geübte Taucher zu empfehlen.

Tauchplätze

Wrack der Fujikawa Maru (6-36m, Anfänger und fortgeschrittene Anfänger): Das 133m lange bewaffnete Frachtschiff, liegt aufrecht auf dem Grund, den Bug in Südost und neigt sich leicht nach unten. Das bewachsene Bugstück liegt in 12m, das Heckgeschütz in 18m Tiefe. Die Aufbauten sind recht flach und wunderschön mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. In und rund um die Fujikawa finden sich jede Menge Jackfische, spanische Makrelen und junge Barrakudas. Immer wieder faszinierend: die vielen kleinen Bewohner der Weichkorallen. Im Laderaum liegen die Zero Fighter. Durch das Loch, das der Torpedo schlug, der das Schiff zum Sinken brachte, kann man mühelos hindurchtauchen. Einmalig der Bug, wenn man an der Backbord-Ankerkette hinauftaucht. Das Heck des Wracks ist mit wunderbaren Korallen bewachsen. Highlight: der gekachelte Waschraum der Offiziere.

Wrack der Shinkoku Maru (20-38m, Anfänger- fortgeschrittene Anfänger): Das 165m lange Schiff steht aufrecht, wobei sich der Bug in 12m und die Schraube in 42m Tiefe befinden. Der Korallenbewuchs ist wunderschön: Weichkorallen, bunte Schwämme, Hydroidpolypen, Anemonen und Hartkorallen. Ebenso schön: schwarze Seelilien, rote Fächerkorallen, Zackenbarsche, Anemonenfische, kleine Muränen, Nacktschnecken in leuchtenden Farben und kleine Garnelen. Auf dem Brückendeck ist der Telegraph noch intakt, wenn auch nicht mehr funktionsfähig intakt, weiter findet man im Bereich der Brücke die Krankenstation mit einem OP-Tisch. Außerdem kann man die Quartiere der Crew und den Maschinenraum besichtigen. Ein großes Loch auf der Backbordseite ist Treffpunkt für Schwärme von Glasfischen und vielen Jungfischen. In 38m findet der Taucher das intakte Ruder und die Schrauben. Dieses Wrack zählt aufgrund des farbenprächtigen Bewuchses zu den besten Spots für Nachttauchgänge.

Der Betty Bomber (15m, Anfänger): Ein zweimotoriger Mitsubishi-G4M3-Angriffsbomber, der von den Alliierten den Spitznamen „Betty“ erhielt. Er liegt aufrecht in 15m Tiefe, nahe der ehemaligen Landebahn. Das Große Flugzeug hat einen 22m langen Rumpf und eine Spannweite von 27m. Die beiden abgefallenen Motoren liegen relativ nah am Rumpf, der weitgehend unversehrt ist, tobwohl das Cockpit abmontiert wurde. So gelangt man leicht ins erstaunlich saubere Innere. Erhellt wird das Flugzeug nur durch ein gespenstisch anmutendes grünes Licht, das durch die Luken an der Seite dringt. Im Gehäuse des Rumpfes findet sich noch immer das Funkgerät an seinem rechten Platz. Auf den Tragflächen wachsen schöne Korallen und Fächer. Ferner gibt es rund um „Betty“ im Sand ein Maschinengewehr und einige Trümmer zu entdecken.

Wrack der San Francisco Maru (40-73m, Fortgeschrittene): Das „Millionen-Dollar-Wrack“ war ein 130m langer Frachter, der von zwei 4000-PS-Motoren angetrieben wurde und so auf 14 Knoten Reisegeschwindigkeit kam. Um ihn zu versenken waren sechs 250-Kilo-Bomben nötig. Die San Francisco stand komplett in Flammen, als sie sank. Seinen Spitznamen hat der Frachter wegen der enormen Menge an Fracht, die er zu diesem Zeitpunkt transportierte: drei Panzer, mehrere Lkws, eine Dampfwalze, Granaten, Wasserbomben, Torpedos und Minen. Dieser ist sicherlich der aufregendste Spot in Truck. Die Brücke liegt in 40m, das Deck in 50m und das Heck in 73m Tiefe auf dem Meeresgrund. Einige Bereiche des Wracks liegen jenseits der Grenzen für Sporttaucher. Die wohl größte Attraktion der San Francisco sind die 3 „Ha-Go“-Panzer vom Typ 95 an Deck der Brücke. Blickt man über die Backbordreling, entdeckt man die Dampfwalze auf dem Meeresgrund. Im Laderaum 2 gibt es noch mehr zu sehen: mehrere Fahrzeuge, wie Panzer und Dienstwagen und Geschirr, Geschirr, Geschirr. Weiter in Richtung Bug liegt der Laderaum 1, der fast bis zum Rand mit Grundminen vom Typ 96 (47,9 kg/Stück, davon 20,8 kg Sprengstoff) gefüllt ist. Ebenso ansehen sollte man sich das exzellent erhaltene Buggeschütz auf dem Vorderdeck. Hinter der Brücke sind die starken Schäden, die die Bomben hinterlassen haben, zu sehen. Im Laderaum 4 entdeckt man Überreste von LkW’s und sehr viel Munition (hauptsächlich Granaten). Im Laderaum 5 liegen unterschiedlich erhaltene Torpedos.

Weitere Spots: Hanakawa Maru, Oite, Amagisan Maru, I-169, Katsuraglsan Maru, Nippo Maru, Rio de Janeiro Maru, Taiho Maru, Fumitzuki.

Palau

Eine Inselgruppe von sage und schreibe über 300 Inseln (sind es wirklich genau 340? Finden wir je einen, der es genau weiß?). Die Hauptstadt mit dem Flughafen heißt Koror. Der größte Teil der 17.500 Einwohner wohnt dort bzw. auf den umliegenden Inseln. Eines der schönsten Tauchgebiete der Welt ist hier – sagen alle.

Tauchen: Der Palau Archipel ist eines der schönsten Tauchgebiete weltweit und man hat viele Wünsche frei: Wracks aus dem 2. Weltkrieg wie die Bichu Maru und die Iro oder zerknautschte Flugzeugrümpfe, spektakuläre Drifttauchgänge, Blue Holes und riesige Höhlen. Über 60 Tauchplätze stehen zur Wahl. Die Fische sind groß: Barrakudas, Jackfischen, Mantas und gar haifischgroß. Die Artenvielfalt der kleineren Fische, Korallen und niederen Tierwelt ist enorm. Der berühmte Blue Corner gehört wohl zum schönsten Tauchrevier der Erde. Die Unterwasser-Gebirgskette besteht aus einem Gemisch aus Vulkangestein und porösem Kalkstein, ideale Vorraussetzung zur Bildung großer Korallenriffe und tunnelartiger Systeme, die dann in riesige Höhlen führen. Es wurden bisher 700 Korallen- und 1500 Fischarten gezählt.

Tauchplätze

Blue Corner (10-20m, für Fortgeschrittene): An den prächtigen Korallenriffen sind Großfischbegegnungen fast sicher. Die Strömungen sind kräftig, dadurch das Nahrungsangebot reichlich. Es wurden hier extra Haken angebracht, wie an einem Klettersteig klinkt man sich mit dem Karabiner ein, beobachtet Grau- und Weisspitzenhaie, die am Rand der Drop-Offs schwimmen. Die Sichtweite schwankt zwischen 18 und 45 Metern. Zu sehen gibt es neben Haien viele bekannte Arten wie Königs-, Dickkopf- und Blauflossenmakrelen, Thunfische, Napoleone, Löwenfische, gefleckte Adlerrochen und Clownfische.

Ngmelis Wall (2-30m, geeignet für Anfänger und Profis gleichermaßen): Spielwiese der Möglichkeiten: lange Drifttauchgänge im seichten Wasser vorbei an dichten Korallen, Tauchen mit jagenden Raubfischen in der Tiefe. Myriaden von Lebewesen überall, viele Großfische. Schon im flachen Bereich genießt Napoleon sein Asyl, etwas tiefer träumen tagsüber Weißspitzenriffhaie. In der Morgen- und Abenddämmerung (noch ein Stück tiefer) treiben große Blauflossenmakrelen und andere Haie ihr Unwesen. In den Höhlen und Schluchten verstecken sich gigantische Muränen.

Die Bichu Maru (10-40m, für fortgeschrittene Anfänger) ist eines der tollsten Wracks. Ein 110 Meter langes Relikt erbitterter Kämpfe zwischen Japanern und Amerikanern im 2.Weltkrieg. Das Armee-Transportschiff liegt auf seiner Backbordseite und ist gut erhalten: Taucher können tief ins Innere des Schiffs durch die leeren Frachträume in die Maschinenräume oder in die Kombüse, in der noch immer Gaskocher, Töpfe und Pfannen schlummern, vordringen. Außerhalb des Schiffs findet man im Sand immer noch aus der Kombüse gespültes Porzellan. In der Umgebung des Rumpfs entdeckt man kleine Harlekin-Süßlippen, Sechsbinden-Kaiserfische und Achtbinden-Gaukler. Auf dem Steuerbordanker wachsen schöne Peitschenkorallen. An Deck gibt es beeindruckende Nacktschnecken.

Chandelier Cave (0-18m, für fortgeschrittene Anfänger): Eine Öffnung in nur einem Meter taucht man in ein Höhlensystem, das hunderte von Metern verläuft. Durch Lichteinfall von oben und die dadurch bedingte natürliche Helligkeit kommt kaum Platzangst auf. Zudem gibt es 4 Luftblasen, um jederzeit auftauchen zu können. Stalaktiten hängen scheinbar von der Decke, das oben und unten verwischt. Außerhalb des Systems kann man im seichten Wasser Mandarin-, Krokodil-, Tintenfische und Meergrundeln beobachten.

Jellyfish Lake (Schnorcheln): Einer von 70 Binnenseen rund um das Archipel. Quallen leben in einigen davon, dieser jedoch ist der einzig für Touristen zugängliche und der wohl meistfotografierte Spot Palaus. Im See leben unzählige Quallen ohne Nesselkapseln, man taucht inmitten hindurch.

Die Blue Holes (30m, für fortgeschrittene Anfänger): Höhlensystem mit überall zur Oberfläche zugänglichen Stellen. Der Taucher schwimmt durch einen langen Gang, übersät mit Hydroidpolypen und gelangt in einen großen, offenen Raum, der von 4 Lichtsäulen gestützt zu sein scheint, in dem Mondsichel-Lippfische und Fahnenbarsche leben.

German Channel (10-25m, für fortgeschrittene Anfänger): Künstlich angelegter Kanal, aber deshalb nicht weniger beeindruckend. Reißende Strömungen bringen ein reichhaltiges Nahrungsangebot, angelockt davon werden Mantas und ihre Begleiter (Putzer und Parasiten). Der Kanal kann allerdings nur bei einlaufender Strömung oder schwacher Tide betaucht werden. Zu beobachten gibt es hier nicht nur die Putzerkolonnen an den Wänden, sondern auch Stachelrochen, schlafende Weißspitzenriffhaie und fressende Meeresschildkröten. Im seichteren schlafen oftmals Leopardenhaie. Sie lieben es nicht, wenn man sie weckt.

Jake Seaplane (15m, für Anfänger): Gut erhaltenes Flugzeug, das aufrecht auf dem Grund des Meeres liegt. Schönes Motiv für Weitwinkelaufnahmen. Der gut erhaltene Rumpf ist mit Hydroidpolypen und Korallen bewachsen, das Schwanzstück bedecken Schwämme.

Der Zero Fighter (2m, Schnorcheln): Dieses japanische Jagdflugzeug ist legendär. Der Propeller ragt aus dem Korallensand, der die halbvergrabene Nase (bei niedriger Tide ragt diese aus dem Wasser) bedeckt, hervor. Toll für Weitwinkelaufnahmen.

Der „Temple of Doom“ (40m, für Profis): Eine riesige Höhle, die sich über mehrere hundert Meter unter dem Riff entlang schlängelt. Der “Schicksalstempel“ hat einen hohen Schwierigkeitsgrad und hat bereits mehreren Tauchern neben der Orientierung auch das Leben gekostet. Nach dem Passieren des schmalen Eingangs gibt es keinen direkten Zugang zur Oberfläche mehr. Im Inneren wurde an der linken Wand eine weiße Linie angebracht, der man folgen sollte. Aufgrund des extrem feinen Sandes ist ein Flossenschlag mit geringer Amplitude angebracht. Innerhalb der Höhle kann man drei gut erhaltene Schildkrötenskelette betrachten. Die Stalaktiten dort sind gigantisch.

Weitere Spots: Die Iro Maru, New Drop, Ngedebus Wall, Peleliu Wall

Yap

Sonnenfinsternis der besonderen Art. Mantas sollen die Sonne verdunkeln, man hat uns aber auch Adlerrochen, Barrakudas und Graue Riffhaie versprochen. Das Atoll umfasst vier Hauptinseln, die in einer Lagune liegen. Mikronesiens ursprüngliche Insel, bekannt übrigens durch sein Steingeld (riesige Steinscheiben mit einem Loch in der Mitte), besticht durch ihre tropische Vegetation.

Tauchen: Hier erlebt man aufregende Tauchgänge. Über 30 Tauchplätze werden mit den schnellen Speedbooten in 30 bis 60 Minuten angefahren. Genial: die Yap Caverns, ein leicht betauchbares Höhlensystem. Das Großartige: schlafende Weißspitzenhaie. Boots- und Flugzeugwracks aus dem 2. Weltkrieg finden wir fantastisch bewachsen. Farben der Natur über unbekannte Schicksale. Und was sehen wir noch? Mantas! Große Mantas (ihr Durchmesser ist bis zu 8m und sie wiegen stolze 1,5 Tonnen)! Sie zeigen kaum Scheu vor dem Menschen, schweben majestätisch und verdunkeln die Sonne. Die Riffe im Osten fallen leicht ab, im Westen sind Drop-Offs. Die Riffe sind Dörfern oder Familien zugeteilt und werden daher nicht überfischt. Sie sind bis heute so gut wie unberührt vom Menschen. Die meisten Riffe um Yap sind noch nie betaucht worden. Die Wahrscheinlichkeit auf Riffhaie, Weißspitzen- oder Graue Riffhaie zu treffen ist extrem hoch, da sie an den Riffen oder den Drop-Offs jagen. Viele tropische Fische gibt es zu bestaunen, nirgendwo in Mikronesien gibt es so viele Mandarinfische. Zwei Arten von Meeresschildkröten sind heimisch, man entdeckt Schwärme von Großaugen-Makrelen und Dunkelflossen-Barrakudas. Makro-Freaks aufgemerkt: in den Korallenriffen finden sich sehr viele Nacktschneckenarten und kleine Fischen, wie Bäumchen-Lippfische, Seepferdchen, Feuerschwertgrundeln, Schaukel-, Geisterpfeifen-, gepunktete Feilen- und Schnepfenmesserfische.

Tauchplätze

Mi`l Channel (8-21m Anfänger): Er ragt in die Nordwestküste der Insel hinein. Die Gezeitenströmungen sind hier sehr stark. Um Mantas zu beobachten, geht es die Wände des Kanals hinab –teilweise inmitten starker Strömungen- zur Leeseite einer der vielen Putzkolonnen, wo sich die Mantas ein paar Zentimeter über dem Kopf eines Tauchers „sauberfressen“ lassen. Es ist möglich hier bis zu zehn Mantas bei einem Tauchgang zu sehen.

Goofnuw Channel (8-21m, Anfänger): Dieser Kanal ist breiter und weniger geschützt als der Mi`l Channel. Dies ändert aber nichts daran, dass auch hier die Gezeitenströmungen rasen und so viele Mantas anlocken. Auch hier kann man die Tiere ganz nah beobachten wie sie sich putzen lassen. In beiden Kanälen kann die Sichtweite durch Strömungen und Gezeiten stark eingeschränkt sein.

Yap Caverns (3-18m, Anfänger): Dieser Spot ist an der Südspitze der Insel. Hier gibt es tolle Passagen durch Kavernen die von der Oberfläche bis auf 18 Meter Tiefe verlaufen. Die Sichtweite ist perfekt und die Chancen vor der Riffwand Weißspitzen- oder Graue Riffhaie zu treffen sehr hoch. Ebenso zu sehen sind oftmals Thunfischschwärme.

Weitere Spots: Manta Ridge, Lionfish Wall, Valley of the Rays, End of the Land, Magic Kingdom, Big Bend, Sunrise Reef