Daedalus – Rocky – St. John’s

Daedalus: Wahrzeichen ist der hohe Leuchtturm. 160 Jahre ist er alt, erbaut wurde er von der französischen Firma Barbier, Bénard et Turenne. Das Schiff ankert im südlichen Bereich des Riffs, rechts vom Steg. Dort liegt es ruhig. Eiförmig ist das Riff, 500 Meter lang, 300 Meter breit. Rundherum 500 Meter tief ist der Meeresboden. Er erhebt sich terrassenförmig bis knapp unter die Meeresoberfläche. Ein wahrlich spektakulärer Tauchplatz. Der Bewuchs ist grandios und immer wieder sieht man Hammerhaie, standorttreue. Tagesboote gibt es hier nicht, zu weit weg ist das Riff von der Küste. Es bleibt alleine den Tauchkreuzfahrern überlassen. Von der Oberfläche fällt das Riff 70 Meter tief, dann kommt eine kleine Kante, dann geht’s tiefer. An der strömungsreicheren Nordseite patroullieren oftmals die Hammerhaie. Sie peilen uns mit den an den Hammerenden sitzenden Augen an und bekommen eine perfekte Entfernungsmeldung. Wir driften von Nord nach Süd entlang der westlichen oder östlichen Flanke, die Strömung macht’s möglich. Das Tiefplateau im Süden liegt bei 30 bis 45 Meter und dehnt sich 80 Meter in südlicher Richtung aus. Danach stürzt der Fels auf 100 Meter und mehr. Clownfische sind schlechte Schwimmer. Um nicht gefressen zu werden, mussten sie sich mit den Anemonen arrangieren. Immun gegen deren Nesselgift wehren sie als Gegenleistung Anemonen fressende Falterfische ab. An der Westseite kann man dieses immer wieder faszinierende Spektakel der Scheinangriffe auf Taucher vielfältig genießen. Man taucht von dort nach Norden oder Süden, kein Weg ist falsch, denn Bewuchs und Fischreichtum sind faszinierend. Dem Osten darf man sich in Ägypten immer zuwenden. Hier wächst alles und im Laufe eines Jahres schwimmt vieles vorbei, auch Großes: Mantas, Mondfische und Walhaie.

Elphinstone: Das 'Elphinstone' gehört nach wie vor zu den schönsten Riffen Ägyptens. Allein die Nord- und die Südspitze des Riffs lohnen ausgedehnte Tauchgänge. Dazu kommt die Möglichkeit, jeweils einen Driftdive auf der Land- und der Seeseite des Riffs zu machen – je nach Strömung und Wetterverhältnissen. Großfischbegegnungen sind sehr wahrscheinlich. Oft gibt's Weißspitzenhochseehaie sozusagen zum Anfassen!

Rocky Island: Geologisch gesprochen tauchen wir in ein sehr junges Meer. Wenn das oft 30 Grad warme Wasser die nackten Stellen unserer Haut beleckt. Nur 20 Millionen Jahre sind es etwa, seit sich der Graben, der sich durch das Auseinandertriften der Kontinentalplatten bildete, mit Wasser füllte. Das Wasser kam da noch vom Mittelmeer. Die hohe Verdunstung, kaum Niederschläge, sorgen für einen überdurchschnittlichen Salzgehalt von 4,2, Prozent…verdammt viel Blei braucht der Taucher im Roten Meer – lasst es uns anlegen! Möglicher Tourenverlauf: Nach der Ankunft (z.B. donnerstags) Transfer zum Schiff in Marsa Ghalib, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen. Riffe, die betaucht werden: Abu Dabbab, Daedalus, Zabargad, Rocky Islands, Zadaya, Malahi, Abu Diab, Shaab Maksur, Shaab Claudia, Abu Galawa, Gota Sharm, Wadi Gimal, Elphinstone, El Shuna. Rückkehr in den Hafen am Mittwoch nachmittags (ca.14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Hotel. Die Touren sind wetterabhängig und können sich deshalb in der Abfolge ändern! Daedalus: Leicht am Leuchtturm zu erkennendes Riffplateau mitten im Roten Meer. Das „Daedalus“ bietet bis auf 600 Meter abfallende Steilwände mit prachtvollen Gorgonien und häufigen Begegnungen mit Großfischen. Der obere Bereich des Riffs ist ein herrlich bewachsener Korallengarten. Zabargad Island: Der Unterschied könnte krasser nicht sein: auf der einen Seite die karge Landschaft der Insel, unter Wasser blühende Landschaften. Im südöstlichen Bereich des Riffs findet man Korallentürme und Grotten, die leicht zu betauchen sind und sich ideal für Nachttauchgänge anbieten. In einer Bucht nordöstlich der Insel liegt ein ehemaliger russischer Frachter mit einer Länge von etwa 70 Metern. Rocky Island: Etwa 3,5 Seemeilen südöstlich von Zabargad liegt Rocky Island. Das Meer fällt hier auf über 1000 Meter ab und man begegnet häufig Großfischen. Hammerhaie, Weißspitzenhochseehaie, große Barrakudaschulen und Thunfische sind hier heimisch. Die Wände und Canyons sind mit wundervollen Gorgonien und Weichkorallen bewachsen. Etwa 3,5 Seemeilen südöstlich von Zabargad liegt Rocky Island. Das Meer fällt hier auf über 1000 Meter ab und man begegnet häufig Großfischen. Hammerhaie, Weißspitzenhochseehaie, große Barrakudaschulen und Thunfische sind hier heimisch. Die Wände und Canyons sind mit wundervollen Gorgonien und Weichkorallen bewachsen.

St John’s: Südlich von Berenice gelegen bildet die St. John’s Gruppe das größte Riffplateau im südlichen Ägypten. Groß sind die Fische, haifischgroß. Je nach Jahreszeit werden verschiedene Haiarten beschrieben und dazu zählen auch ein paar der großen: Tigerhai, Hammerhai, Weißspitzenhochseehai, Fuchshai. Machen Sie sich auf die Suche nach dem riesigen Buckelkopf-Papageienfisch, genießen Sie Unterwasserlandschaften, wie sie schöner kaum sein können: riesige Fächer- und weichkorallen, Höhlen, Überhänge und das gute Auge findet immer Schönes fürs Makroobjektiv.

Bei der Red Sea Highlights Tour der Seawolf Schiffe werden neben obigen Riffen auch folgende Tauchplätze angefahren: Gota Abu Ramada, Panorama Reef, Um Hal Hal, Big Brother Island, Small Brother Island, Zabargad, Siyul Island, Zadaja, Sha’ab Maksur, Malahi, Abu Diab, Abu Galawa, Gota Sharm, Samadai, Elphinston, Abu Dabab...